Ratzfatz zur Latzfatz

Ich mag den Spruch. Er passt so gut. Und was schön ist, er ist auch wahr. Selbst für Nähbies wie mich 🙂

Die #Latzfatz ist das Ergebnis meines allerersten Probenähens überhaupt. Ich hatte mich damals noch mit den Fotos meiner Nr. 1 beworben, denn mehr hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht zu bieten. Mittlerweile habe ich die 10 voll (heute kam sogar schon Nr. 11 dazu) und es kommt mir irgendwie vor, als lägen wissenstechnisch Welten dazwischen 😀

Ich weiß gar nicht, wie lange man sich blutige Anfängerin nennen darf, deshalb habe ich für mich persönlich einfach die Einschätzung abgegeben, dass ich mich seit Nr. 10 nunmehr

blutverkrustete Anfängerin

nennen darf. Was meint ihr? 🙂

Mit einer gewissen Anzahl von Näh-Skills werde ich in meinem Level wohl stetig steigen…und irgendwann…da darf ich mich dann nicht mehr Nähbie nennen?!? Nein…das darf nicht sein. Ich muss also noch schööön lange viele erwähnenswerte Fehler machen, die ich langfristig mit euch teile, damit ihr sie vielleicht verhindern könnt, noch bevor sie euch überhaupt passiert sind. So lautet zumindest die Theorie 🙂

In der Praxis bin ich nämlich draufgekommen, dass ich oft erst etwas lese, nachdem ich den Fehler bereits gemacht habe. Dann ist es für die Fehlervermeidung natürlich schon zu spät, aber oft gibt es dann noch Tipps zur Fehlerbehebung, also hat das nachträgliche Lesen dann oft doch noch einen Mehrwert 😉

So, jetzt aber zurück zu meiner Latzfatz, die ich für Isabelle genäht habe.

Gleich zu Beginn des Nähens habe ich sehr viel geflucht. Jersey auf Jersey…und doppelt vernähter Jersey nochmals auf Jersey…WUUUUAAAAAHHHHH…was hat mich das Nerven gekostet. Mittlerweile kann ich ja wieder darüber lachen…nein…ehrlich…:D Aber wohl nur so lange bis ich zu meinem nächsten Jersey-Projekt komme: HAHA! Ich habe ja gelesen, dass es an meiner lieben Nähmaschine liegen soll und im Speziellen am nicht verstellbaren Nähfüßchendruck, aber dieses Thema werde ich zu geeignetem Zeitpunkt noch einmal hervorkramen. Und derweil hoffe ich einfach, dass ich baldigst eine Lösung finde, um mir beim Arbeiten mit Jersey das Leben doch erheblich zu erleichtern.

****** SPOILERALARM ******

Die Fotos bekommt ihr auf meiner Facebook-Fanseite erst morgen bzw. heute Früh zu sehen. D.h. alle meine lieben (und noch nicht vorhandenen 😉 ) Blog-Verfolger sind in der glücklichen Lage, mein Probenäh-Werk bereits mehrere Stunden vor allen anderen zu sehen. Toll, oder?! 😀

Ganz besonders gut gelungen, wie ich finde, ist mir die Blume aus Jerseynudeln. #Ringblomma – nach einem Tutorial, das ich in den Weiten des Internets gefunden habe (hier), nachdem ich nach dem riesigen Jersey-Debakel ***  eine schöne Kombination zur Vertuschung all dessen gesucht habe. Jerseynudel also auf die Ränder der Tasche genäht, zusammen mit ein paar Jersey-Schnecken und dann noch die tolle Blume, die auch meiner Tochter gut zu gefallen schien ♥♥♥

*** Jersey-Debakel: Die Nähmaschine transportierte mir die Jerseytasche nicht weiter und als ich es doch noch schaffte – mit einem Loch im hinteren Stoff – saß die Tasche in einer wundervoll welligen Schräge auf dem unverzeihlich geometrischem Muster (ich wiederhole: WUUUUAAAAAHHHHH))

Das eBook von der lieben Sabrina von Rina Regenbogen Kunterbuntes selbstgenäht zur Latzfatz findet hier hier.

Es war mir eine riesige Ehre, Teil dieses eBooks zu werden und ich freue mich wie ein kleines Kind, dass meine Nähwerke dort als Nähbeispiele im Anhang zu finden sind.

Wollt ihr noch mehr Fotos sehen oder zum Schnitt und den Stoffen erfahren, dann schaut bei mir auf Facebook vorbei.

Gute Nacht,

eure Nähbie *wink*

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